Local SEO: Fünf Analysetipps mit Google Analytics

Was so gut an Google Analytics ist? Google Analytics kann Ihnen viele wichtige Daten zur Optimierung Ihrer lokalen Website liefern. Und das kann den Unterschied zwischen akzeptablen und hervorragenden Rankingplätzen ausmachen, was sich oft auch in steigenden Umsätzen und Gewinnen spiegelt. Die folgenden fünf Tipps zur Nutzung von Google Analytics helfen dabei, Google Analytics für Ihr kluges Local SEO einzusetzen.

1. Schritt 1: Implementieren!

Zur Nutzung von Google Analytics für Local SEO ist immer das Einbinden des Tracking-Codes in Ihre Website. Bei WordPress-Seiten ist das sehr einfach: Es gibt ein WordPress-Plugin, das diese Einbindung übernimmt. Man muss dafür nur die Analytics ID nutzen, die beispielsweise so aussehen kann: “DE-123456789”. Wer den Tracking-Code manuell einfügen muss, macht das im Header-Bereich des HTML-Codes. Der Tracking Code wird vor dem Endtag < /head> in den Code der Website integriert.

2. Wie viele Websitebesucher werden Ihre Offline-Kunden?

Als lokaler Händler mit Local SEO Strategie sollte man nie vergessen, warum man eigentlich Zeit in seine Onlineaktivitäten investiert. Geht es darum, möglichst viele Besucher auf die Website zu locken? Nein. Geht es nicht! Website-Besucher bringen Ihnen erst einmal keinen einzigen Cent Umsatz. Website-Besucher, die anschließend Ihren Laden aufsuchen, die etwas bestellen oder Ihnen einen Auftrag erteilen: Sie bringen Ihnen Umsatz.

Sie sollten also ein bisschen im Auge behalten, wie erfolgreich Ihre Website Ihrem Geschäft Kunden zuführt. Dazu können Sie beispielsweise wöchentlich neue Onlinegutscheine auf die Seite stellen, die man offline bei Ihnen einlösen kann. Hier können Sie mit Google Analytics sehr genau nachverfolgen, wie viele Seitenbesucher den Gutscheincode aufrufen und wie hoch die Conversion-Rate ist: Gemeint ist der Anteil der Gutschein abrufenden Besucher auf einer Seite an der Gruppe aller Seitenbesucher.

Bei Dienstleistern, deren lokale Website Besucher zu einem Anruf führen soll (z.B. bei Handwerksbetrieben), ist auch ein Telefon-Tracking möglich. Dann kann man für verschiedene Unterseiten und Landingpages der Website jeweils eigene Nummern definieren. So lässt sich messen, welche Seiten am erfolgreichsten Gespräche vermittelt haben.

3. Definieren Sie Ihre Trafficquellen

Werbebanner, Suchanfragen auf Google, Social Media: Woher kommen die Besucher Ihrer lokalen Website? Bei welchen Keywords ranken Sie bisher so gut, dass viele Besucher Ihre Seite ansteuern? Google Analytics liefert Ihnen Antworten auf solche Fragen und zeigt, wo Sie Ihre Local SEO Strategie optimieren können.

Dafür sollten Sie die Trafficquellen immer in Verbindung mit Conversion-Raten sehen. Denken Sie auch hier daran: Die Frage, welche Trafficquelle die meisten Besucher für Ihre lokale Website bringt, ist nicht die entscheidende. Die entscheidende Frage lautet: Welche Trafficquelle bringt Ihnen letztlich die meisten Kunden?

4. Achten Sie auf Absprünge!

Gibt es Seiten auf Ihrer Website, die eine besonders hohe Absprungrate haben: Besucher kommen, bleiben nur Sekunden und verschwinden wieder? Dann läuft etwas falsch. Ist die Absprungrate hoch, kann das Google zu einer Abstufung Ihrer Seite animieren. Und es ist immer ein Anzeichen dafür, dass die jeweilige Seite die Erwartungen von Besuchern nicht erfüllt. Finden Sie heraus, warum das so ist.

5. Denken Sie ans mobile Internet

Local SEO ist sehr oft mobile SEO. Menschen sind unterwegs und suchen mit dem Smartphone vielleicht nach einem Restaurant, einem Blumenladen, einer Reinigung … Für solche Besucher sollte Ihre Website eine für kleine Displays optimierte Variante der Seite präsentieren: am besten mithilfe von Responsive Webdesign.

Analysieren Sie mit Google Analytics, wie viele Menschen mit mobilen Endgeräten Ihre Seite besuchen und wie hoch die Absprungrate in dieser Gruppe ist. Ist sie hoch, herrscht Optimierungsbedarf. Mobile-Optimierung einer Seite ist wichtig für mobile Besucher. Und auch für Google: immer mehr.

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